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Thema: UV-Lampe Erläuterung

  1. #1
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    Standard UV-Lampe Erläuterung

    UV-Lampe

    UV-Lampen werden heute sehr oft eingesetzt. Es gibt aber viele Fragen und Parameter die beachtet werden müssen.

    Was ist UV-Strahlung?

    UV steht für Ultraviolette Strahlung. Es werden 3 verschiedenen Bereiche der Wellenlänge unterschieden:
    UV-A (langwellig) 400 - 315 nm
    UV-B (mittelwellig) 315 - 280 nm
    UV-C (kurzwellig) 280 - 100 nm

    Dabei steht 1 nm für 1 Nanometer. 1 nm ist gleich = 0,000 000 001 m. Das sichtbare Licht hat zum Vergleich eine Wellenlänge von 400 - 750 nm

    Wie wirkt UV-Strahlung im Teich?
    Zwischen 250 - 270 nm wird die Zellteilung verhindert. Genau bei 253,7 nm erfolgt die stärkste keimtötende Wirkung. Bei dieser Wellenlänge wird die Thymonukleinsäure (Bestandteil der Chromosomen) verändert und somit das Erbgut geschädigt. Nach der Bestrahlung ist keine weitere Vermehrung mehr möglich. Für Bakterien und Schwebealgen ist dies somit tödlich.
    Leider sind die UV-Lampen meist viel zu schwach, somit werden nur die Schwebealgen am Teich geschädigt.

    Bakterien (speziell Bazillen) und Algen bilden auch Sporen aus. Die Strahlungsdosis für Sporen ist etwa 10-fach höher als für Bakterien. Schwebealgen, die Ursache für grünes Wasser, benötigen eine ähnlich hohe UV-Dosis wie die Bakterien.

    Dosierung:

    2 Watt pro 1.000 Liter Teichwasser
    25.000 Liter Teich = 55 W UVC
    50.000 Liter Teich = 110 W UVC



    Durch UV keine schädlichen Nebenwirkungen:
    Vernichtung von:
    Bakteriellen Krankheitserregern, wenn die Lampe richtig dimensioniert ist.
    Bakteriellen Wassertrübern, wenn die Lampe richtig dimensioniert ist Schwebealgen
    Keine Schädigung der Nitrifikationsbakterien, wie bei chemischen Mitteln
    Keine Belastung der Fische und Pflanzen
    Keine Schädigung der Filterbakterien
    Keine Schädigung der Pflanzen im Teich


    "Verweichlichte" Fische ?
    Oft wird über verweichlichte Fische gesprochen. Eine 100%ige Entkeimung ist aber nicht möglich !!! Die im Teich zu 95% eingesetzten UV-Lampen können keine Keime bekämpfen (siehe weiter unten)

    Wird eine UV-Lampe eingesetzt, die auch Keime schädigt, ist max. eine 98%ige Entkeimung möglich. Diese 2% Restkeime reichen völlig für eine Antikörperproduktion bei den Fischen aus. Fische erhalten somit einen ständigen leichten Reiz, ähnlich wie bei einer aktiven Impfung beim Menschen.

    Strom im Wasser ?
    Problem: Teichbesitzer beklagen sich, dass UV-Geräte Strom an das Wasser abgeben. Das Wasser wird direkt am UV-Brenner vorbeigeführt. Dabei entstehen Induktionsströmen direkt an der Brennerwand. Diese Induktionsströme übertragen sich zwangsweise auf das vorbeifließende Wasser

    Induktionsströme:
    Sie heben meist ein Spannung bis 230 V und eine Stärke von 0,003 bis 0,005 A (= 3-5 mA). Nach VDE-Vorschrift: sind bis 30 mA erlaubt. Je nach Empfindlichkeit des Teichbesitzers spürt er beim hineingreifen in das Wasser ein Kribbeln oder sogar leichte Schläge.

    Wichtig: FI-Schalter darf an keinem Teich fehlen



    Arbeitsweise eines UV-Wasserklärers:
    Die Förderpumpe drückt das gefilterte Wasser in die UV-Lampe, d.h. die UV-Lampe befindet sich immer hinter der Pumpe
    Nur gefiltertes Wasser durch die UV-Lampe schicken, damit diese nicht verschmutzt, wodurch ihrer Leistung erheblich reduziert wird
    Bei gepumpten Filtersystem wird das schmutzige Wasser durch die UV-Lampe gepumpt
    Zwischen dem Doppelglasmantel fließt das Wasser
    UV-Strahlung kann nur max. 4 mm in das Wasser eindringen
    Je höher die Verweilzeit in der UV-Lampe, desto höher die Entkeimung
    Wasser kann keine UV-Strahlung speichern oder transportieren, somit lieber eine größerer UV-Lampe nehmen als eine zu kleine

    Keine Überdosierung möglich
    Nur die im durchströmenden Wasser enthaltenen Algen und Mikroorganismen werden geschädigt

    Filterbakterien oder festsitzende Algen werden nicht geschädigt
    Nur im Dauerbetrieb hat eine UV-Lampe eine Wirkung
    Äußerer Mantel schirmt UV-Strahlung nach außen ab.
    Wichtig: Kein UV-Betrieb beim Einsatz von Medikamenten !!!


    Lebensdauer der Lampen ?
    Lampen unter 10 W habe meist eine Lebensdauer von ca. 3.000 Betriebsstunden, d.h. 125 Tage. Lampen über 10 Watt haben ca. 8.000 Betriebsstunden, d.h. ca. 333 Tage. Die Lampe brennt dann zwar weiter, produziert aber kaum noch UV-Strahlung. Somit ist die Lampe regelmäßig zu wechseln.

    Quelle: HIER!!!
    Gruß
    Werner



    "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!!"


    MeinDschungel

  2. #2
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    Zitat Zitat von WERNER Beitrag anzeigen
    UV-Lampe

    Wie wirkt UV-Strahlung im Teich?
    Zwischen 250 - 270 nm wird die Zellteilung verhindert. Genau bei 253,7 nm erfolgt die stärkste keimtötende Wirkung. Bei dieser Wellenlänge wird die Thymonukleinsäure (Bestandteil der Chromosomen) verändert und somit das Erbgut geschädigt. Nach der Bestrahlung ist keine weitere Vermehrung mehr möglich. Für Bakterien und Schwebealgen ist dies somit tödlich.

    Das ist so nicht ganz richtig. Es bilden sich in der DNS - die bekanntllich nur aus 4 Basen besteht - sogenannte Dimere. Das sind Querverbindungen zwischen benachbarten Basen bevorzugt entstehen Thymindimere.

    Leider sind die UV-Lampen meist viel zu schwach, somit werden nur die Schwebealgen am Teich geschädigt.

    Bakterien (speziell Bazillen) und Algen bilden auch Sporen aus. Die Strahlungsdosis für Sporen ist etwa 10-fach höher als für Bakterien. Schwebealgen, die Ursache für grünes Wasser, benötigen eine ähnlich hohe UV-Dosis wie die Bakterien.

    Dosierung:

    2 Watt pro 1.000 Liter Teichwasser
    25.000 Liter Teich = 55 W UVC
    50.000 Liter Teich = 110 W UVC


    Zu beachten es handelt sich um reine UVC Leistung. Eine normale Röhre hat einen Wirkungsgrad von ca. 40 % also bringt eine 100 Watt UVC "nur" 40 Watt Nutzstrahlung.
    Wobei das nur Richtwerte sind, da die Strahlung durch die Qualität des Hüllrohres und durch die Wassertrübung beeinflußt wird.
    Und um was abzutöten brauche ich eine Dosis , Dosis ist aber Strahlung pro Z e i t !! Hinzu kommt es muß die Teilungszeit des Bakteriums bekannt sein und berücksichtigt werden. Der Zeitfaktor ist aber durch die Länge der Röhre fixiert.
    Durch UV keine schädlichen Nebenwirkungen:
    Vernichtung von:
    Bakteriellen Krankheitserregern, wenn die Lampe richtig dimensioniert ist.
    Bakteriellen Wassertrübern, wenn die Lampe richtig dimensioniert ist Schwebealgen
    Keine Schädigung der Nitrifikationsbakterien, wie bei chemischen Mitteln

    Das ist falsch, UVC kann nicht selektieren, macht alles platt wenn die Dosierung stimmt

    Keine Belastung der Fische und Pflanzen
    Keine Schädigung der Filterbakterien
    Keine Schädigung der Pflanzen im Teich

    Auch nur, wenn die Lampe nicht im Teich liegt, sonst Strahlenschäden.

    "Verweichlichte" Fische ?
    Oft wird über verweichlichte Fische gesprochen. Eine 100%ige Entkeimung ist aber nicht möglich !!! Die im Teich zu 95% eingesetzten UV-Lampen können keine Keime bekämpfen (siehe weiter unten)

    Wird eine UV-Lampe eingesetzt, die auch Keime schädigt, ist max. eine 98%ige Entkeimung möglich. Diese 2% Restkeime reichen völlig für eine Antikörperproduktion bei den Fischen aus. Fische erhalten somit einen ständigen leichten Reiz, ähnlich wie bei einer aktiven Impfung beim Menschen.

    Auch das ist falsch. Im Teich organisieren sich Bakterien als Biofilm und der sitzt unverückbar an den Wänden, Steinen, Schläuchen usw. zur UVC gelangen nur die Bakterien die "frei " im Wasser schwimmen, und das sind vielleicht 5 %.


    Strom im Wasser ?
    Problem: Teichbesitzer beklagen sich, dass UV-Geräte Strom an das Wasser abgeben. Das Wasser wird direkt am UV-Brenner vorbeigeführt. Dabei entstehen Induktionsströmen direkt an der Brennerwand. Diese Induktionsströme übertragen sich zwangsweise auf das vorbeifließende Wasser

    Induktionsströme:
    Sie heben meist ein Spannung bis 230 V und eine Stärke von 0,003 bis 0,005 A (= 3-5 mA). Nach VDE-Vorschrift: sind bis 30 mA erlaubt. Je nach Empfindlichkeit des Teichbesitzers spürt er beim hineingreifen in das Wasser ein Kribbeln oder sogar leichte Schläge.

    Da die UVC in einem Hüllrohr sitzt dürfen bei den teichüblichen Lampen solche Effekte gar nicht auftreten.


    Wichtig: FI-Schalter darf an keinem Teich fehlen



    Arbeitsweise eines UV-Wasserklärers:
    Die Förderpumpe drückt das gefilterte Wasser in die UV-Lampe, d.h. die UV-Lampe befindet sich immer hinter der Pumpe
    Nur gefiltertes Wasser durch die UV-Lampe schicken, damit diese nicht verschmutzt, wodurch ihrer Leistung erheblich reduziert wird
    Bei gepumpten Filtersystem wird das schmutzige Wasser durch die UV-Lampe gepumpt
    Zwischen dem Doppelglasmantel fließt das Wasser
    UV-Strahlung kann nur max. 4 mm in das Wasser eindringen

    Das ist falsch, bei meiner Konstruktion (TauchUVC im 100er Rohr ) wird über den ganzen Rohrdurchmesser von 10 cm die tödliche Dosis erreicht.

    Je höher die Verweilzeit in der UV-Lampe, desto höher die Entkeimung

    Das ist so nicht richtig, denn Dosis ist Strahlung pro Zeit; wenn ich also Bakterien töten will habe ich zwei Möglichkeiten die Dosis
    zu erreichen : einmal über die Erhöhung der Strahlung bei Verrringerung der Zeit und das zweite Mal über die Erniedrigung der Strahlung bei erhöhter Strahlungsdauer.

    Wasser kann keine UV-Strahlung speichern oder transportieren, somit lieber eine größerer UV-Lampe nehmen als eine zu kleine

    Keine Überdosierung möglich
    Nur die im durchströmenden Wasser enthaltenen Algen und Mikroorganismen werden geschädigt

    Filterbakterien oder festsitzende Algen werden nicht geschädigt
    Nur im Dauerbetrieb hat eine UV-Lampe eine Wirkung
    Äußerer Mantel schirmt UV-Strahlung nach außen ab.
    Wichtig: Kein UV-Betrieb beim Einsatz von Medikamenten !!!


    Lebensdauer der Lampen ?
    Lampen unter 10 W habe meist eine Lebensdauer von ca. 3.000 Betriebsstunden, d.h. 125 Tage. Lampen über 10 Watt haben ca. 8.000 Betriebsstunden, d.h. ca. 333 Tage. Die Lampe brennt dann zwar weiter, produziert aber kaum noch UV-Strahlung. Somit ist die Lampe regelmäßig zu wechseln.

    Gute Lampen zb. von Heraeus haben eine Nutzungsdauer von 16 000 Stunden und eine Lebensdauer von üner 30 000 Stunden.
    Entscheidend ist allein die Nutzungsdauer, danach ist eine UVC derartig innenverspiegelt durch Silbermoleküle, daß keine ausreichende Strahlung mehr rauskommt, deshalb immer Betzriebsstundenzähler benutzen, alles andere ist Käse. Man kann die UVC Leistung zwar messen aber die Meßgeräte sind so teuer , daß eine Anschaffung Unsinn ist.

    Gruß Wolfgang


    Quelle: HIER!!!

    Soweit ein paar Korrekturen zu UVC, in der Praxis gestaltet sich die Keimbekämpfung noch etwas komplizierter
    weil das ganze Teichvolumen an der UVC innerhalb der Teilungszeit der Bakterien vorbei muß

  3. #3
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    Hi
    Ich danke dir für deine Ausführungen, aber diese bestehende Beurteilung wurde lediglich übernommen.
    Von daher sind deine Erläuterungen von unschätzbarem Wert.
    Ich jedenfalls habe schon mal etwas dazu gelernt und betrachte das Ganze nun mal von ner anderen Seite.
    Allerdings setze ich persönlich sowieso keine UVC ein. Warum??! Es war bislang nicht von Nöten,auch wenn ich stets im Frühjahr ne Algenblüte ( Schwebealgen ) hatte. Doch spätetens nach einign Wochen erledigte sich das von selbst.
    Und nen absolut sterilen Teich ( bei entsprechend hoher UV -Bestrahlung ) wer möchte das denn schon wirklich??! Die Folgeerscheinungen stehen ( meiner Meinung nach ) in keinem Verhältniss zum Nutzen.
    Gruß
    Werner



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  4. #4
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    Hallo Werner,

    es gibt keinen sterilen Teich mit keiner UVC der Welt, dazu müßtest Du Tauchuvc´s direkt in den Teich hängen, dann ist es aber billiger alles Wasser abzulassen.
    Es gibt deshalb keinen sterilen Teich weil ich die Wände die vom Biofilm überzogen sind nicht desinfizieren kann und auch nicht will.
    Beim Teich geht es um was anderes : Um krank zu werden - gilt auch für Menschen - brauche ich 1. einen Artpathogenen Keim
    2. dieser Keim muß in den Wirt eindringen ( egal ob Fisch oder Mensch oder ...) 3. der Keim muß in einer Zahl eindringen, die das
    Abwehrsystem nich bewältigen kann oder er maskiert sich, so daß er von der Körperabwehr nicht erkannt wird. Fehlt eine der Bedingungen wird man nicht krank.
    Im Teich, der nie auch nur annähernd steril sein kann !! geht es mit der UVC nur darum die freien Keime im Wasser so niedrig zu halten, daß Ziffer 3 nicht eintritt. Das spielt auch keine so große Rolle wenn ich in 60000 Ltr. 3 Koi mit 35 cm habe ( Verdünnung zu hoch) es spielt aber eine Rolle wenn so wie bei mir in 20000 Ltr. 39 Koi schwimmen wobei der größte 75 cm ist. Die Anzahl der Ausscheidungen und der Umstand daß Aeromonas ( der Keim der die Löcher verursacht ) natürlich im Darm des Koi vorkommt ( Verdauungssymbiose) und damit permanent in´s Wasser abgegeben wird, machen Maßnahmen notwendig. Da Ozon zu teuer und uneffektiv ist bleibt nur UVC um den Bestand gesund zu erhalten.

    Gruß Wolfgang

  5. #5
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    Hi Wolfgang
    Danke für deine Ausführung. Natürlich unternehme auch ich etwas gegen die Anhäufung bzw. des eventuellen Überhandnehmens diverser Bakterien und somit eventuellen Krankheitserreger. Nur bei mir heißt diese Massnahme,- stetige regelmässige Wasserwechsel. Heißt das diese Wechsel stets das Bakteriengleichgewicht, in einem erträglichen Mass halten. Woran ich das festmache, nun am Verhalten der Fische und somit an deren Gesundheitszustand.
    Diese Wechsel finden bei mir sowohl im Sommer wie auch im Winter statt.
    Eine Desinfektion mittels UVC ist wie du richtig sagst sehr kostenintensiv, und würde weitaus mehr als die momentan "Pi x Daumen" 3 Watt pro M³ erfordern.
    Allerdings so wie du bereits erwähntest spielt hierbei auch der Bestand eine Rolle. Erhöht sich dieser,bzw. ist dieser zu hoch so erhöht sich auch der Gehalt an schädlichen Stoffen im Wasser. Der Bakteriendruck steigt und somit die gesundheitliche Bedrohung der Koi.Doch mit einer gewissen Anzahl an Bakterien wie auch an Parasiten soll und muss ein Koi klarkommen. Ansonsten funktioniert sein Immunsystem einfach nicht. Bakterien im Teich, das heißt auch leben. Ein Teich ohne dieselben lebt nicht, und kann sich von daher nicht entwickeln.
    Toi..toi...toi hatte ich in den letzten Jahren keine wirklichen Krankheitsfälle im Teich. Gelegentliches schuppern das kommt immer mal vor, erledigt sich aber meist wieder durch den nächsten TWW von selbst.
    Geändert von WERNER (28.12.11 um 14:28 Uhr)
    Gruß
    Werner



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  6. #6
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    Hallo Werner,

    durch einen Wasserwechsel erreichst Du bakteriell nix. Erstens müßtest Du das Wasser von den Teichwänden wechseln - dort sitztn Biofil und Bakterien - und günstigsten Falls erreichst Du eine Verdünnung der frei schwimmenden Bakterien - das sind unter 3 % - die diese nach der Teilungszeit - 2 - 13 Stunden - locker zunichte machen. Wasserwechsel ist zur Bakterienbekämpfung sicher ungeeignet.


    Gruß Wolfgang

  7. #7
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    Hi Wolfgang
    Danke für deine Ausführung, mag ja so richtig sein (kann es ja nicht nachvollziehen -> kein Biologe *grins* ), destotrotz halte ich dennoch an meinen regelmäßigen TWW fest. Möchte daran auch nichts ändern, denn andere Belastungen des Teichwassers kann ich dadurch immer minimieren. Und sei es nur die in Lösung gegangenen Bestandteile aus dem Filter.
    Gruß
    Werner



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  8. #8
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    Hallo,

    klar, gegen Wasserwechsel ist nix zu sagen, nur eben nicht zur Bakterienbekämpfung.

    Gruß Wolfgang

  9. #9
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    Zitat Zitat von dr-w-r Beitrag anzeigen
    Hallo,

    klar, gegen Wasserwechsel ist nix zu sagen, nur eben nicht zur Bakterienbekämpfung.

    Gruß Wolfgang
    Hi Wolfgang
    Dagegen käme man auch schlecht an ,hier muss ich dir Recht geben, denn bedenkt man das der ganze Teich, mit allem Drum und Dran, als Besiedlungsfläche für Bakterien dient, so wird es wohl nur zu einem sehr geringem Teil gelingen diese Vermehrung etwas zu regulieren.
    Bakterien sind ja anfürsich im groben Ganzen nichts schlechtes,man braucht sie im Teich ebenso wie die Luft zu atmen.*grins*
    Und eine Unterscheidung zwischen Guten und Schlechten ist für nen Laien eh nicht möglich.
    Gruß
    Werner



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  10. #10
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    Hallo,

    Bakterien sind nie gut oder schlecht . So sitzt der Pseudomonas im Darm des Koi und hilft ihm KH zu zerlegen.
    Um krank zu werden braucht es immer 3 Fakten : 1. der Keim muß artpathogen sein 2. der Keim muß die Hülle des Opfers durchdringen 3. er muß in so großer Zahl eindringen, daß ihn das Immunsystem nicht unter Kontrolle halten kann.
    Krankwerden ist ein sehr komplexer Vorgang.

    Gruß Wolfgang

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