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Thema: Gyrodactylus- Behandlung

  1. #1
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    Standard Gyrodactylus- Behandlung

    Servus Forengemeinde,...

    nachdem ich einen starken Wurmbefall im Teich festgestellt habe,...begann ich heute mit der Behandlung des Teiches,...

    So nun stellte ich fest als ich das Mittel in den Teich kippte, dass sich die Koi vermehrt scheuerten,...und Flossenzucken bekamen,...( vorher nur vereinzelt!)

    Ansonsten schwimmen sie sehr fidel rum,...

    Hat jemand schon mal ein solches Verhalten nach einer Behandlung beobachtet,...?
    ______________________________
    Liebe Grüße
    Herbert

  2. #2
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    Servus Herbi!

    Mit was, bzw. in welcher Dosierung behandelst Du?

    Gruß,
    Sepp

  3. #3
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    Hi Herbi
    Anfürsich ein normales Verhalten. Die Parasiten wehren sich gegen das Mittel indem sie einfach aktiver sprich angriffslustiger werden. Wahrscheinlich wollen sie so der Wirkung entgehen. Die Hoffnung stirbt .......
    Der Koi wiederum hat nun das Bedürfnis sich vermehrt zu scheuern. Spätestens nach der 2.Behandlung sollte das aber passè sein.
    Gruß
    Werner



    "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!!"


    MeinDschungel

  4. #4
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    Zitat Zitat von birgit01 Beitrag anzeigen
    Servus Herbi!

    Mit was, bzw. in welcher Dosierung behandelst Du?

    Gruß,
    Sepp
    Äh,...sorry könnte ich dir jetzt nicht auf Anhieb sagen, da mir der Doc das Mittel fertig abgepackt hat,...ich weis nur das es Flobendazolhaltig ist und eine hohe Dosierung war,...
    ______________________________
    Liebe Grüße
    Herbert

  5. #5
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    Hi Herbi,
    die Biester wehren sich gegen das Mittel und die Koi wollen sie auch so schnell wie möglich loswerden.
    Hoffentlich reicht dir die hohe Flubendazol Bahandling um die Sache in den Griff zu kriegen.
    Leider sind duch vorbeugende Behandlungen, einige Arten schon recht resistent gegen manche Medikamente.

    Grüße
    Jörg

  6. #6
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    Hallo Jörg,...

    danke für deine Einschätzung,...

    Ich für meinen Teil habe beschlossen provilaktisch je eine Behandlung im Frühjahr und im Herbst, mit wechselnden Mitteln, durchzuführen,...egal was andere davon halten,...(wechselnde Mittel wegen der Resitenz!)

    Sein wir uns mal ehrlich,...bei Hunden und Katzen wird auch eine bzw. zwei Behandlung/-en pro Jahr gemacht! Ohne das man eine Kotuntersuchung oder Ähnliches durchführt,...

    Wer denkt, seine Koi sind Wurmfrei,....der denkt falsch,....!

    Mir ( meinen Fischen ) passiert das nicht mehr,...
    ______________________________
    Liebe Grüße
    Herbert

  7. #7
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    Hallo Herbi,
    bei dem Thema versteh ich mittlerweile keinen Spass mehr, da ich diesbezüglich Erfahrungen machen musste.
    Wenn du wüsstest, wie viele Leute jedes Jahr sterben, weil Antibiotika nicht ordnungsgemäß angewendet wurden und Resistenzen vermehrt auftreten, siehst du das möglicherweise auch irgendwann mal anders.

    Ich suche mit meine Koihändler auch schon nach diesen Gesichtspunkten aus.

    Kiemenwürmer sind normal und gesunde, konditionierte Koi werden auch normalerweise damit fertig, da vom Abwehrsystem ohne zutun behandelt.
    Beim Ablaichen kam es dann bei mir zu einer allgemeinen Schwächung des Immunsystems. Die Parasiten vermehrten sich und es wurde nach Anweisung behandelt. Die Dosierung wurde auf anraten eines Koiarztes dann verdreifacht, aber immer noch ohne sichtbare Besserung. Erst ein Mitel, dass Tierärzte nicht mehr verschreiben dürfen, brachte dann kurzfristig Erfolg.
    Ich nehme im Frühjahr und Herbst auch nicht prophylaktisch Antibiotika, weil ja was kommen könnte.
    Warum sollte ich meine Koi damit quälen und im akuten Fall sind dann diese Mittel nicht mehr wirksam.

    Mein Teich ist noch nie bunt gewesen.
    Prophylaxe sollte besser sein als behandeln.

    Bei akutem Befall schwimmen sie nicht mehr fidel herum, sondern spucken und wehren sich gegen die Biester.

    Grüße
    Jörg

  8. #8
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    Hi Herbi
    Eine prophylaxische Behandlung wie du sie vorsiehst, darin sehe ich anfürsich kein Problem. Solltest das Mittel aber von mal zu mal wechseln, denn die Gefahr einer Gewöhnung sollte man nicht unterschätzen.
    Vorbeugung kann schützen, aber sobald eine Gewöhnung eintritt erfordert eine Behandlung mit demselben Mittel immer eine höhere Dosierung. Und das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Die Parasiten sind von ihrer " Struktur " sprich ihren Entwicklungsstadien immer stets im Vorteil. Durch ihre Entwicklungsstadien können sie sich schneller anpassen. Sie sind einfach wesentlich kürzer und angepasster.
    Gruß
    Werner



    "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!!"


    MeinDschungel

  9. #9
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    Hallo!

    Von einer prophylaxischen Behandlung halte ich persönlich auch nicht viel,...da decken sich Jörg`s Ansichten ganz klar mit Meinen!
    Wenn Behandeln,...dann gezielt und nur wenn es wirklich nötig ist.

    Gruß,
    Sepp

  10. #10
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    Servus,...

    danke an die die mir mit Rat beigestanden haben,...

    Evtl. habe ich heute durch zufall die Ursache meiner bis Dato 3. Behandlung der Koi rausgefunden,...!

    Ich wollte die Helixkammer reinigen,...und das Abwasser stank zum Himmel,..echt ich hab sowas noch nie gerochen,....

    Im Helix fand ich dann einen skelektierten Kopf einer Maus,...der Rest des Viehs war verschwunden,....!

    Helix habe ich gereinigt und etz warte ich mal ab was geschiet,..laut Aussage von Rainer ,..könnte bei einem kleinen Teich die Leichensecrete durchaus zu Problemen führen,....
    ______________________________
    Liebe Grüße
    Herbert

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